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Verhütung beim Mann, Familienplanung

Die Unterbindung (Vasektomie) ist eine einfache Methode zur dauerhaften Verhütung beim Mann. Im Gegensatz zur Sterilisation bei der Frau, die einen operativen Baucheingriff unter Allgemeinnarkose erfordert, sind die Samenleiter beim Mann im Hodensack leicht zugänglich. Der Eingriff kann in der Regel in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Auf Wunsch oder bei komplizierten lokalen Verhältnissen (zum Beispiel Voroperationen) ist selten eine kurze Narkose erforderlich.

In der Schweiz ist die Vasektomie gesetzlich geregelt: Sie darf nur von Ärzten nach einem eigehenden Beratungsgespräch durchgeführt werden. Zudem muss der Mann der Unterbindung schriftlich zustimmen.

Der Eingriff

Unsere Urologen wenden in der Uroclinic die schonende und minimal-invasive «No scalpel vasectomy» an:
Die Genitalregion wird desinfiziert und mit sterilen Tüchern abgedeckt. Die Samenleiter werden aufgesucht und unter die Haut des Hodensacks gebracht. Dann erfolgt die lokale Betäubung. Anschliessend wird die Haut mit einer Klemme eröffnet und ein etwa 1,5 cm langes Stück aus jedem Samenleiter herausgetrennt. Die Enden werden verödet und mit einem Faden unterbunden. Nach sorgfältiger Überprüfung der Blutstillung wird die Haut mit einer selbstauflösenden Naht verschlossen. Ein Pflaster schützt die Wunde.

Der Eingriff dauert etwa 20 Minuten.

Nachkontrolle

Die Unfruchtbarkeit wird nicht sofort nach der Operation erreicht. Es dauert meistens etwa 10 bis 12 Wochen oder rund 30 Ejakulationen, bis die Samenwege von den restlichen Spermien befreit sind.

Zur Kontrolle untersuchen wir eine Spermaprobe mikroskopisch. Bis zum Nachweis der Spermienfreiheit muss die Verhütung weiterhin auf einem anderen Weg erfolgen (Kondome, Pille usw.). Ist die Spermienfreiheit nachgewiesen, gilt die Vasektomie als äusserst sichere Verhütungsmethode.